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Berichte und Bewertungen

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie hat zu folgenden Themenschwerpunkten Berichte verfasst.

Im Monatsbericht »Analyse und Prognose der meteorologisch-hydrologischen Situation« werden Daten zu Niederschlagsmengen, zu Wasserständen und Durchflüssen sächsischer Fließgewässer, Grundwasserständen, zur Inhaltsentwicklung der Speicher und Talsperren sowie Analyseergebnisse von physikalisch-chemischen Parametern der Oberflächenwasserbeschaffenheit für bedeutende Fließgewässermessstellen zur Verfügung gestellt.

Die Berichte stehen als *.pdf-Dokumente unter nachfolgendem Link zum Download bereit.

Im Auftrag des Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie werden u.a. von der Elbe und der Lausitzer Neiße durch die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) monatlich Längsschnitte beprobt und untersucht. Ausgewählte Werte, die zur Charakterisierung des Gewässerzustandes von Bedeutung sind, werden zeitnah zur Probenahme zu einem Schnellbericht zusammengestellt, um interessierte Fachkreise sowie die Bevölkerung zu informieren.

Als Spurenstoffe werden Stoffe bezeichnet, die in sehr geringen Konzentrationen in Gewässern nachgewiesen wurden und die nicht in der Oberflächenwasserverordnung des Bundes gesetzlich geregelt sind. Ihre Wirkung auf die Gewässerbeschaffenheit ist noch nicht abschließend festgestellt. Einige dieser Spurenstoffe können nachteilige Wirkungen auf die aquatische Lebensgemeinschaft haben und / oder die Gewinnung von Trinkwasser negativ beeinflussen.

Im Rahmen des sächsischen Ermittlungsmonitorings oder von Studien werden Gehalte von Spurenstoffen in sächsischen Gewässern analysiert. Bei den Stoffen handelt es sich vorwiegend um Rückstände von Arzneimittelwirkstoffen, Pestiziden, oder Industriechemikalien und ihre Abbauprodukte.

Zur Abschätzung des Beitrags von Abwassereinträgen an den Spurenstoffgehalten in sächsischen Gewässern werden umfangreiche Untersuchungen zum Vorkommen durchgeführt. Ergebnisse werden in den Berichten im Bereich Umweltchemikalien eingestellt.

Im sächsischen Erzgebirge prägen erhöhte Schwermetall- und Arsengehalte als Folgen des Altbergbaus die Qualität der Gewässer.

In den Regionen der Braunkohlentagebaue in Ost- und Westsachsen beeinträchtigen erhöhte Eisen- und Sulfatgehalte die Gewässer

Die vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erarbeitete Gewässergütekarte von Sachsen dokumentiert den biologischen Gütezustand der sächsischen Fließgewässer und damit auch den erzielten Fortschritt auf dem Gebiet der Abwasserreinigung. Der Gewässergütebericht enthält Erläuterungen zur Gewässergütekarte. Die biologische Bewertung wird nunmehr im Rahmen der EG-WRRL fortgeführt.

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